An manchen Flughäfen wird gewarnt, dass die neuen Gepäckdurchleuchtungsgeräte fotografische Filme schädigen können.
Der Grund:
Die neuen Gepäckdurchleuchtungsgeräte (insbesondere für Handgepäck) arbeiten mit stärkeren Röntgenstrahlen als ältere Geräte. Diese modernen Scanner (z. B. CT-Scanner wie das System „Analogic ConneCT“) erzeugen dreidimensionale Bilder des Gepäcks, um gefährliche Gegenstände besser zu erkennen.
Das Problem für Filme:
Fotografische Filme (egal ob 35 mm, Rollfilm oder Sofortfilm) reagieren auf Licht und ionisierende Strahlung.
Die stärkeren Röntgenstrahlen der neuen Geräte können:
- das Filmmaterial vorbelichten,
- Schleierbildung („fogging“) verursachen,
- oder bei höheren Empfindlichkeiten (ISO 400 und aufwärts) deutlich sichtbare Schäden hinterlassen – selbst nach nur einer einzigen Kontrolle.
Früher konnte man Filme meist mehrmals unbeschadet durchleuchten lassen – heute nicht mehr.
Tipp für Reisende:
Filme immer ins Handgepäck, niemals in den aufgegebenen Koffer (die Scanner für Aufgabegepäck sind noch stärker).
Sicherheitskontrolle ansprechen: Sag einfach freundlich „Film – please hand check“. In vielen Ländern ist das bekannt.
Am Besten die nackten Filmpatronen, also ohne Verpackung und Plastikdose in einen transparente Beutel packen dies hilft bei der manuellen Kontrolle.
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